Pflege

 

 

 


Der Ursprung unserer Cashmere Fasern liegt auf 4000 Metern Höhe des innermongolischen Grasland. Hier leben die Kaschmir-Ziegen in einem speziellen Klima, auf das ihr Fell perfekt abgestimmt ist. Neben dem langen Deckhaar bilden sie ein besonders feines Unterfell, das dicht am Körper warm hält.


Nur aus den Haaren des Unterfells wird die Cashmerewolle sorgfältig ausgekämmt, gesammelt und sortiert. Eine Cashmereziege liefert so nur bis 200 Gramm pro Jahr. Cashmere ist im Vergleich zu allen anderen Wollfasern einzigartig fein und leicht Cashmere wärmt hervorragend, wirkt temperaturausgleichend und nimmt Gerüche kaum auf. Da die Faser von Natur aus schmutzabweisend ist, sind beim Waschen keine hohen Temperaturen nötig, um Flecken und Schmutz zu entfernen.


Unser Cashmere ist ausschließlich »Top Dye«-gefärbt, egal ob es sich um eine Uni-Farbe oder ein Melange handelt – bei dieser aufwändigen Färbetechnik werden die Flocken gefärbt, bevor das Garn versponnen wird. Dadurch ist das Garn widerstandsfähiger. Da dieses Garn als hochwertiger zweifach-Zwirn verarbeitet wird, ist es formstabil und weniger pillinganfällig.

 

Bei der richtigen Pflege hält ein Cashmere-Pullover ein Leben lang. Wir empfehlen Maschinenwäsche bei 30°C im Wollwaschgang. (Maschinenwäsche ist schonender als Handwäsche.)


Am besten einzeln oder max. 2 – 3 Cashmere Teile in einem Waschgang waschen, damit die Kleidungsstücke locker im Wasser schwimmen können. Waschen Sie immer nur gleiche Materialien und ähnliche Farben zusammen. Nur Flüssigwaschmittel in geringer Dosierung verwenden. Spezielle Wollwaschmittel verhindern das Filzen oder Aufrauen der Oberfläche während des Waschens. Keine Bleichmittel, Weich­spüler oder Vollwaschmittel verwenden.


Nach der Wäsche nicht im Waschwasser liegen lassen. Sanft schleudern mit max. 400 Umdrehungen. Liegend auf einer saugfähigen Unterlage trocknen, zuvor in Form bringen. Nicht in der Sonne oder an der Heizung trocknen.
Falls ein Trockner mit Wollfinish-Programm vorhanden, max. 3 bis 5 Minuten im Wollfinish-Programm antrocknen. 


Trotz der Auswahl hochwertiger, besonders langer Faserlängen für die Garne können sich je nach Beanspruchung beim Tragen ein paar Knötchen auf der Oberfläche bilden – dieser Effekt, auch Pilling genannt, ist kein negatives Qualitätsmerkmal – jedes natürliche Garn pillt – dies wird im Laufe der Zeit immer weniger. Pilling ist auch ein Kennzeichen für »Natur«. Es wird im Laufe der Zeit weniger, da sich die kürzeren, zarten Fasern mit der Zeit alle herausgearbeitet haben. Gerade bei luftig und locker verarbeiteten Garnen können einzelne zarte Fasern leichter gelöst werden und sich durch Reibung zu kleinen Knoten verdrehen. Doch nur durch eine lockere Verarbeitung entfalten sich die Fasern und das Teil wird so wunderbar soft!


Man kann selbst vorbeugen: schon beim Tragen darauf achten, das Reibungs-Risiko zu minimieren und zum Beispiel keine schweren Jacken mit rauem Innenfutter dazu kombinieren. 


Entstandene Knötchen können je nach Pilling-Grad schon allein durch die Maschinenwäsche entfernt werden. Je nach Beanspruchung und Zustand der Oberfläche lassen sich entstandene Knötchen – je nach Gestrick – mit einem elektrischen professionellen Pilling-Rasierer ohne zu viel Druck, liegend auf glatter Oberfläche in Maschenrichtung abrasieren oder von Hand, nach der Wäsche im feuchten Zustand abzupfen. Bei wenigen Knötchen entfernt die Maschinenwäsche den Großteil der lockeren Knötchen. Die verbliebenen Knötchen können nach der Wäsche im feuchten Zustand von Hand vorsichtig abgezupft werden.